I
URSPRUNG UND BEDEUTUNG

Wie das Schiff und das Haus gehört DIE MÜHLE zu den ältesten Kulturgütern der Erde. Seit dem Aufgang der Menschheit wirkt die tiefe und ursprüngliche Wesens-Verwandtschaft der Mühle mit der Himmels-Kreisung sinnschaffend und sinnbildend im Grundgefüge unserer Geisteswelt.

Noch weit älter als die Mühle und der Mensch selbst ist der bewegte Luftraum über uns. Und auch noch in Jahrzehntausenden werden DIE WINDE mit ihrer gigantischen und zugleich UNERSCHÖPFLICHEN KRAFT auf immer gleichen Bahnen um den Erdball streichen.

Dieser jeden Tag neu geborene Kraftquell der Windmühlen wird daher
- eben so wie die Bewegung des Wassers und die Strahlung der Sonne - zu Recht als NACHHALTIGE oder ERNEUERBARE bzw. REGENERATIVE ENERGIE bezeichnet.

Vor dem Hintergrund der bedrohlich um sich greifenden

UMWELT-ZERSTÖRUNG und des absehbaren

SCHWINDENS der ERDÖL- und KOHLE-VORRÄTE

gewinnt in unseren Tagen die Nutzung dieser SAUBEREN und NIE VERSIEGENDEN Energiequelle - vor allem für die Stromerzeugung - zwangsläufig immer mehr an Bedeutung und Beliebtheit.


Der Anleger leistet hier einen wertvollen Beitrag zu einer LEBENSWERTEREN WELT und zu einer ökologischen und dezentralen Umgestaltung unserer Gesellschaft - und bezieht aus dieser machtvollen Umschichtungs-Bewegung wiederum einen unvergleichlichen WIRTSCHAFTLICHEN EÜCKHALT durch die GESICHERTE ZUKUNFT dieses STARK AUFSTREBENDEN Markt-Segments:

Für die gesamte Betriebsdauer Ihres Windkraftwerks verbürgt das "ERNEUERBARE-ENERGIEN-GESETZ" eine nirgendwo sonst gebotene, noch dazu überaus langfristige ABSATZ- UND PREIS-SICHERHEIT.

Die EINNAHMEN und Gewinnspannen sind daher vorbildlich ÜBERSCHAUBAR und können bereits heute über einen Zeitraum von 20 JAHREN sehr genau berechnet werden.



II
WIRTSCHAFTS-STRATEGISCHE UND STRUKTURELLE VORAUSSETZUNGEN

Die Schönheit und Ausstrahlung der alten Windmühlen vergangener Jahrhunderte erreichen die modernen Propeller leider - noch? - nicht.  Der Anblick weitläufiger Windparks wird von manchen Urlaubern oder Durchreisenden sogar ziemlich geringschätzig bewertet. Dem Vergleich mit unberührten Wiesen und Mooren kann allerdings kaum eine Einrichtung der heutigen Zeit Stand halten.

Sobald wir uns aber eingestehen, daß wir im Laufe unseres Daseins weit mehr als Energie-Verbraucher denn als Ausflügler in Erscheinung treten, müssen wir eine solche ranke Windkraft-Anlage zwangsläufig erst einmal anderen Kraftwerken gegenüber stellen.

 

Die Windkraft im Vergleich

Der Abbau für ein Braunkohle-Kraftwerk etwa versiegelt (und zerstört!) eine mehr als 28 mal so große Fläche wie sie ein Windpark gleicher Leistung einnimmt, der überdies nach Stilllegung ohne irgendwelche Folgen für die Umwelt ganz einfach wieder demontiert werden kann.

Über den Anblick eines Tagebau-Gebietes oder eines Kohlekraftwerk-Klotzes auch nur ein Wort zu verlieren, wäre in Anbetracht der landschaftlichen Verheerungen und der Schadstoff-Belastung für Menschen, Tiere, Luft und Wasser mit ihren unentrinnbaren Langzeit-Folgen geradezu frivol wenn nicht gar lebensverachtend.

Garzweiler II“ soll auf einem Areal von 50 Quadratkilometern 40 Jahre lang etwa 30 Milliarden Kilowattstunden jährlich erzeugen.

Windkraftwerke würden auf der gleichen Fläche mehr als das Neunfache an Strom gleich für mehrere Generationen liefern, nämlich jedes Jahr rund 280 Milliarden Kilowattstunden!

Windkraftanlagen arbeiten vollkommen schadstofffrei, moderne Geräte sogar fast lautlos. Es gibt nicht einmal eine bloße Gefährdung irgend einer Art.

Dies im krassen Gegensatz zu Kernkraftwerken, wo neben der ständigen schleichenden Verseuchung durch den Betrieb und vor allem durch die Abfälle schon die bloße Wahrscheinlichkeit oder auch nur Möglichkeit verschiedenster „Störfälle“ ausreicht, selbst hartgesottene Gemüter das Fürchten zu lehren und grundfriedliche Mitmenschen auf die Straße zu treiben...

Die bittere Erfahrung, daß Unfälle tatsächlich vorkommen, und daß auch in westlichen Atomkraftwerken nichts wirklich auszuschließen ist, hätten wir uns schenken können und sollen; denn etwas für unmöglich zu halten, bloß weil man selbst es nicht vorhersehen kann oder will, ist alleiniges Vorrecht der strenggläubigen Beschränktheit. Die entsetzlichen Folgen der gelehrten Skrupellosigkeit werden anderthalb Jahrzehnte nach Tschernóbyl zunehmend aus dem Bewußtsein verdrängt, noch lange bevor sie ihren Gipfel erreicht haben. Der öffentlichen Berichterstattung ist die Geschichte zu alt und die Bilder sind zu abschreckend. Darum sagen wir es hier ganz deutlich: Das Massensterben unheilbar vom Krebs zerstörter Menschen und Tiere zieht immer weitere Kreise, noch heute kommen in großer Zahl derart verkrüppelte und entstellte Geschöpfe zur Welt, daß sie kaum noch als Mensch oder Pferd zu erkennen sind.

Wo und wie man die Endzeit-Produkte der Kernspaltung dauerhaft lagern könnte, ist bis heute eine offene Frage und bleibt es auch noch auf unbestimmte Zeit. Auf eine wirkliche Entsorgung dürfen wir erst recht nicht hoffen. Der fortwährende Nachschub an strahlendem Müll schiebt mit der anschwellenden Gefährdung auch einen wachsenden Kostenberg vor sich her. Man muß das Teufelszeug ja Tag und Nacht bewachen; nur so läßt sich verhindern, daß das bislang einzige bekannte Recycling-Verfahren Überhand nimmt: Denn auf den kostbaren Rohstoff für Massenvernichtungsmittel lauern, von Big Brother’s strahlendem Vorbild angeregt, aller Orten Banditen und Barbarenstaaten, oft auch noch mit Erfolg!

 

Energiewirtschaftliche Aufgabenstellung

Der Ausstieg aus der Kernkraft wurde jüngst beschlossen, zugleich hat der Gesetzgeber eine Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes bis zum Jahr 2005 um 25% gegenüber 1990 verfügt. Das jährlich anfallende Kohlendioxid stammt aber zu etwa 40% aus der herkömmlichen Stromerzeugung; deshalb muß an dieser Stelle ganz entschieden angesetzt werden.

Diese Marschrichtung wird nicht nur durch den breiten öffentlichen Druck bewirkt, sondern durch die endgültige Begrenztheit fossiler Brennstoffe und die hohen Kosten der gewaltigen Gesundheits- und Umwelt-Schäden erzwungen!

 

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das „Gesetz zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien“, allgemein „erneuerbare-Energien-Gesetz“ oder kurz „EEG“ genannt, verpflichtet alle Stromversorger, Windkraftwerken jede gelieferte Kilowattstunde abzunehmen und mit dem gesetzlich festgeschriebenen Satz zu vergüten.

Gegenüber dem früheren Stromeinspeisegesetz, daß schon unter der CDU-Regierung den erneuerbaren Energien in Deutschland nachhaltigen Auftrieb verschafft hat, enthält das EEG ganz wesentliche Verbesserungen:

Die erhöhten VERGÜTUNGS-SÄTZE je Kilowattstunde werden

völlig UNABHÄNGIG VOM STROMPREIS der Endverbraucher,

OHNE BESCHRÄNKUNG der abzunehmenden Strommenge und

für eine Betriebsdauer von MINDESTENS 20 JAHREN

JEDEM WINDSTROM-ERZEUGER in Deutschland vom Staat garantiert.


Windparks erhalten jetzt folgende VERGÜTUNG JE KILOWATTSTUNDE:

8,9 CENTS über einen Zeitraum von etwa 18 bis 20 JAHREN und

anschließend 6,0 Cents bis zum Ablauf des 20. Jahres.

Die Dauer des ersten Zeitabschnitts richtet sich nach der Menge des eingespeisten Stroms, die im Verhältnis zu einem vorgegebenen Referenzbetrag bewertet wird. Bei höherer Stromlieferung und entsprechend höheren Einnahmen in den ersten Jahren verkürzt sich die Zeitspanne, in der die höhere Vergütung gezahlt wird, um einen bestimmten Betrag, bei geringerer Stromlieferung wird sie verlängert. Damit wird ein durchdachter Ausgleich geschaffen, sodaß die erzielten Einnahmen von den kalkulierten nur wenig abweichen.

Die Vergütungs-Sätze für neu errichtete Kraftwerke werden jährlich um 1,5% gesenkt; für jeden einzelnen Windpark bleiben die so im Jahr seiner Fertigstellung gültigen Sätze dann 20 Jahre lang unverändert.

In 2004 erbaute Parks erhalten folglich

im ersten Zeitabschnitt 8,8 Cents,

im zweiten Zeitabschnitt 5,9 Cents.

Das EEG wurde im März 2000 von Bundestag und Bundesrat beschlossen und ist am 1.4.2000 in Kraft getreten. Hauptsächlich die Atom-Lobby sah schon durch das vorher geltende Stromeinspeisegesetz ihre Marktstellung bedroht, welche darauf beruht, daß Kernkraftwerke ihren Strom billig anbieten können, weil für die hohen Entsorgungs- und Sicherheitskosten die öffentliche Hand herhält. Die immer wieder aufgetischten Vorwürfe eines Verstoßes gegen Wettbewerbsregeln der EU hat der Europäische Gerichtshof im Urteil vom 13.3.2001 endgültig abgeschmettert und entschieden, daß es sich bei der Einspeisevergütung um keine staatliche Beihilfe handelt und überdies der Umweltschutz zu den vorrangigen Zielen der EU gehört. Frühere Urteile wie etwa das des Oberlandesgerichts Schleswig vom 7.9.1999 wurden damit nochmals bestätigt. Wenn sich dessen ungeachtet auch weiterhin Gemüter finden, die versuchen, mit nicht einmal neuen spitzfindigen Einwänden die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, so kann dies die sofortige Rechtskraft des nicht berufungsfähigen EuGH-Urteils nicht schmälern und noch weniger daran kratzen, daß deutsche Gesetze nach wie vor von der deutschen Volksvertretung beschlossen werden und einen uneingeschränkten Anspruch des Bürgers auf Rechtssicherheit begründen - selbst für den Fall, daß ein Gesetz später geändert werden sollte.

GELTENDES GESETZ verbürgt allen deutschen Windkraftwerken

für 20 JAHRE die

VOLLSTÄNDIGE ABNAHME des erzeugten Stroms

zu unverrückbar FESTGESCHRIEBENEN PREISEN.

Kein anderes Anlagegut kann seine Einkünfte auf eine ähnlich dauerhafte und lückenlose Absatz- und Preis-Sicherheit bauen!

 

Weichenstellungen für unsere Zukunft

In Deutschland stieg die KAPAZITÄT DER BETRIEBENEN WINDKRAFTWERKE von 5 Megawatt in 1988 bereits auf 12.000 Megawatt in 2002, das macht mehr als ein Drittel des weltweiten Bestandes. Bis Ende 2003 ist mit einem Anstieg auf über 16.000 MW zu rechnen, das entspricht der Leistung von 13 Atomkraftwerken. Nordfriesland bezieht sogar 70 % seines Stroms aus Windkraft, ganz Schleswig-Holstein immerhin 25 %. Für das Jahr 2010 werden weltweit etwa 150.000 MW erwartet.

Heute beträgt der Anteil der Windenergie an der Gesamt-Stromerzeugung Deutschlands aber erst 4,8 %! Im Bundeswirtschaftsministerium ging man jedoch schon 1998 davon aus, daß wir leicht mehr als 15 % des bisherigen Strombedarfs aus Windkraft gewinnen können.

Die Vorreiter-Rolle Deutschlands und anderer europäischer Länder - wie vor allem Dänemarks und Spaniens - beim Ausbau der Windkraft hat den heimischen und europäischen Herstellern von Windkraft-Anlagen bisher einen gewaltigen technologischen Vorsprung beschert und den vordersten Platz auf dem Weltmarkt verschafft.

Der durch das kräftige Wachstum angetriebene Fortschritt führte in den letzten 10 Jahren bereits zu einer HALBIERUNG DER ERZEUGUNGS-KOSTEN von Strom aus Windkraft.

Die Aufgabe von Stromeinspeise-Gesetzen, wie es sie auch in Dänemark und Spanien gibt, besteht somit nicht nur in einem Ausbau der heute bekannten Windkraft, sondern fast noch mehr in der Förderung einer weiteren Verbesserung, die über kurz oder lang zur Erschließung bisher noch völlig ungeahnter Möglichkeiten führen wird.

Es gibt jetzt schon eine beträchtliche Zahl von Versuchs-Anlagen, die völlig neue Prinzipien erproben wie etwa rauhe Oberflächen oder senkrechte Achsen mit ganz ungewöhnlich gestalteten Rotorblättern; und damit wurde erst der Anfang der künftigen Entwicklung eingeleitet. In jedem Fall aber wird die verstärkte Forschung in dieser Richtung kaum einen Bruchteil der Milliarden benötigen, die in den letzten Jahrzehnten von den aufwendigen Versuchen im bedrohlichen Bereich der Kernspaltung verschlungen wurden.

Eine andere allseits willkommene Folge des Strukturwandels ist die nachhaltige Verbesserung der volkswirtschaftlichen Beschäftigungslage: Im Bereich der erneuerbaren Energien entstehen zwei neue Arbeitsplätze für jeden, der dabei in der herkömmlichen Stromerzeugung eingespart wird!

Aus all diesen Gründen stehen der regenerativen WindEnergie auch in Zukunft alle Wachstumsmöglichkeiten noch weit offen!

 

III
DAS ANLAGE-VERFAHREN

Am Aufstieg und Erfolg der Windkraft können Sie durch den
Erwerb und Betrieb eines Windkraftwerks als freier Unternehmer mitwirken.

Dafür stehen mehrere Vorgehensweisen zur Auswahl:

Anschaffung eines ganzen Windparks, bestehend aus

mehreren Windmühlen  - oder auch aus

einer einzelnen Anlage;

Erwerb einer einzelnen Anlage in einem Park

alleine  - oder

gemeinsam mit anderen Gesellschaftern;

Beteiligung an einem Windpark als Mitunternehmer.

 

Ganze Windparks

Kauf oder Errichtung eines eigenen Windparks beginnen bei einem Investitionsumfang von über einer halben Million Euro, das wäre der ungefähre Aufwand für ein kleines Windrad mit etwa 500 Kilowatt Nennleistung. Meist ist es wirtschaftlicher, größere Anlagen mit 1.500 kW zu errichten, für die mit etwa 2 Mio. Euro zu rechnen ist; neben der Anschaffung der Geräte sind in diesen Zahlen schon die Gesamtkosten für Vorbereitung, Aufstellung und Inbetriebnahme einschließlich Planung, Fundamentierung, Zuwegung, Verkabelung, Netzanschluß u. dgl. eingerechnet.

Da es für Windkraftanlagen zinsermäßigte Förder-Darlehen über gut drei Viertel der Aufwendungen gibt, liegt die untere Grenze des erforderlichen Eigenkapitals bei mindestens 150.000,-- Euro.

Wenn Sie sich alleine oder zusammen mit einigen Partnern zum Kauf oder Bau eines Windparks entschließen, haben Sie den Vorteil, daß keine Kosten für die Werbung und Vermittlung weiterer Gesellschafter anfallen.

Angebote für meist schlüsselfertig erstellte Windparks verschiedenster Größen, auf Wunsch einschließlich technischer oder auch kaufmännischer Betriebsführung, veröffentlichen wir in der Regel nicht auf unserer Website.

Bitte sprechen Sie uns dazu einfach an!

 

Beteiligungen an Windkraft-Fonds

Die Beteiligung als Mitunternehmer an einer Kommanditgesellschaft ist meist schon ab 10.000,-- Euro bis 20.000,-- Euro möglich und hat darüber hinaus drei wesentliche Vorteile:

Über Ihre Eigenkapital-Beteiligung hinaus tragen Sie kein unternehmerisches Risiko. Für den weitaus größeren, auf die Finanzierung aus Darlehen gegründeten Umfang der Investition haftet ausschließlich die Komplementärin, das ist in der Regel eine GmbH.

Das Risiko von Ertrags-Einbußen etwa bei außergewöhnlichen technischen Schwierigkeiten oder erhöhten Aufwendungen für Instandsetzungen wird desto besser aufgefangen, auf je mehr Windmühlen es verteilt ist. Falls ein Gerät aus einem Dutzend, an dem Sie beteiligt sind, Kummer macht, so bedrückt Sie dies weniger, als wenn es just Ihr einziges eigenes trifft.

Für die ständige Leitung und Betreuung ist ein eigener Stab technischer und kaufmännischer Fachleute verantwortlich, für die Überwachung und Wahrnehmung Ihrer Interessen als Anleger ein beeideter Treuhänder; so brauchen Sie sich in Ihrer Freizeit nicht mehr als unbedingt nötig mit Ihren Kapitalanlagen zu befassen, obwohl Sie, wann immer es Ihnen beliebt, Ihr Stimmrecht als Gesellschafter auch unmittelbar selbst ausüben können.


Ausgewählte Angebote für Windkraft-Fonds finden Sie regelmäßig auf unserer Website. Besonders vor Jahresende werden viele Fonds innerhalb kürzester Zeit voll placiert, die besten sogar vielfach noch vor Erscheinen des Prospekts restlos reserviert.

Auf Anfrage sichern wir Ihnen gerne auch die Möglichkeit, Beteiligungen zu zeichnen, die wir nicht mehr rechtzeitig veröffentlichen können!

 

Finanzierung

Die Deutsche Ausgleichsbank („DtA“) und der ERP-Fonds („European Recovery Program“) vergeben für die Errichtung von Windkraftwerken geförderte Darlehen von über 75% der gesamten Aufwendungen.

Für diese Mittel sind in der Regel Zinssätze zwischen 4,5 % und 5,5 % im Jahr über die ganze Laufzeit gesichert. Die Rendite des Unternehmers oder Anlegers auf das eingesetzte Eigenkapital liegt dadurch etwa doppelt so hoch, im Schnitt bei gut 10% jährlich. Auf die Förder-Kredite zu verzichten, hieße folglich, Geld zu verschenken.

 

Verlauf der Investition

Von Entwurf und Planung eines Windparks, beginnend mit der Auswahl und Prüfung eines guten Standorts, bis zur Fertigstellung und Netz-Einspeisung vergehen gut und gerne zwei Jahre. Zum Kauf oder zur Beteiligung wird ein Vorhaben zumeist einige Monate vor Inbetriebnahme angeboten, sobald die entscheidenden Berechnungen, Gutachten, Genehmigungen, Pacht- und Abnahmeverträge vorliegen, bevor die teuren Geräte gekauft werden. Nach Lieferung der Anlagenteile vergehen nur noch wenige Wochen bis Monate, dann geht der Park ans Netz.

Von da ab erzielt das Unternehmen seine Einnahmen aus der gesetzlich geregelten Vergütung für den eingespeisten Strom.

Aus diesen Einnahmen werden die laufenden Ausgaben für Wartung, Pacht, Versicherung, Verwaltung und sonstige Kosten bestritten - und Rückstellungen gebildet für Reparaturen, Rotor-Service u. dgl., sowie für den Abbau der Anlagen nach Stilllegung des Parks. In den ersten 12 bis 15 Jahren fließt zudem ein großer Teil der Einnahmen in die Tilgung und die Zinsen der Darlehen.

Den Investoren verbleiben dennoch

jährliche Ausschüttungen zwischen 3% und 10% ihrer Einlagen schon in den ersten Jahren.

Nach Rückführung der Fremdmittel steigen diese Ausschüttungen schnell auf

20% bis über 30% im Jahr an.


Die planmäßige Ertrags-Vorschau umfaßt grundsätzlich 20 Jahre, das ist der gut überblickbare Zeitraum, für den das Erneuerbare-Energien-Gesetz („EEG“) die vollständige Abnahme des erzeugten Stroms zu festen Vergütungssätzen garantiert. In dieser Zeit ist mit einem Kapital-Rückfluß von etwa 250% bis manchmal über 280% zu rechnen.

Danach wird der Windstrom auf dem freien Markt verkauft. Über die in 20 Jahren gängigen Strompreise lassen sich heute selbstverständlich keine haltbaren Aussagen machen. Da aber die laufenden Kosten der Stromerzeugung, die sich heute bei 3 bis 4 Cents je Kilowattstunde bewegen, selbst in zwei Jahrzehnten immer noch deutlich unter 5 Cents liegen dürften, ist mit größter Wahrscheinlichkeit von einem durchaus einträglichen Weiterbetrieb auch nach über 20 Jahren auszugehen.

Ausgereifte, moderne Geräte erreichen bei guter Wartung voraussichtlich eine Lebensdauer um die 25 Jahre.

Mit Ihrer Investition schaffen Sie sich somit eine NEUE EINNAHME-QUELLE, aus der Sie

im Verlauf der ersten 10 Jahre IHREN KAPITAL-EINSATZ ZURÜCK ERHALTEN und

anschließend knapp den DOPPELTEN BETRAG aus JÄHRLICHEN GEWINN-AUSZAHLUNGEN beziehen.

 

Steuerliche Auswirkungen

In den ersten Betriebsjahren entstehen durch die hohen Anschaffungs- und Entwicklungs-Kosten zunächst negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb, und zwar hauptsächlich aus zwei Quellen:

Die Aufwendungen für die Windenergieanlagen sind entsprechend der langfristigen Nutzung über 16 Jahre verteilt abzuschreiben, und zwar in fallenden Teilbeträgen gemäß § 7 Absatz 2 EStG als degressive AfA, das steht für „Absetzung für Abnutzung“.

Zusätzlich kann unter bestimmten Bedingungen für die Maschinen eine Sonderabschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter nach § 7g EStG in Höhe von 20% der Anschaffungskosten angerechnet werden.

Für Sie als Anleger hat dies zur Folge, daß Ihnen anfängliche steuerliche Verluste von bis über 80% ihres Kapital-Einsatzes zugewiesen werden.

Diese Verluste sind im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben mit anderen Einkünften ausgleichsfähig, wenn sie bei der Investition nicht im Vordergrund stehen; das heißt insbesondere, wenn sie nicht werbend hervorgehoben werden und wenn sie nicht dazu führen, daß für einen Investor mit Spitzen-Steuersatz die Rendite nach Steuern doppelt so hoch ist wie vor Steuern. Letztere Bedingung braucht uns indes kein Kopfzerbrechen zu bereiten, da bei Windkraftwerken die Nachsteuer-Rendite diejenige vor Steuern ohnehin kaum um ein Viertel übertreffen kann:

Nach den ersten Jahren des Betriebs fallen nämlich auch beträchtliche steuerpflichtige Gewinne an, die insgesamt etwa der Höhe Ihrer Ausschüttungen abzüglich Ihrer Einzahlungen entsprechen. Hier profitieren Sie allerdings von künftigen Steuersenkungen.

Eine zusätzliche Verbesserung Ihres persönlichen Ergebnisses nach Steuern erreichen Sie, wenn die letzten Jahre des Windpark-Betriebs bereits in die Zeit Ihres Ruhestands fallen, wo Ihr zu versteuerndes Einkommen geringer ausfällt und Ihnen Versorgungs-Freibeträge oder Altersentlastungsbeträge angerechnet werden, sodaß Ihr Steuersatz sich entsprechend verringert und folglich für Ihre Gewinne weniger Steuern zu entrichten sind. Zu einer nachträglichen Aberkennung Ihrer Verlustzuweisungen kann diese Wirkung in keinem Fall führen, denn die Anwendungs-Bestimmungen zum § 2b EStG, die die genauen Bedingungen für das Verlustausgleichs-Verbot regeln, schreiben ausdrücklich vor, daß die maßgebliche Rendite nach Steuern grundsätzlich immer unter Annahme des Spitzen-Steuersatzes zu berechnen ist.

Die anfänglichen Verlustzuweisungen bewirken eine Minderung Ihrer Einkommensteuer, aus der bis um 40% Ihres eingezahlten Kapitals gleich wieder an Sie zurückfließen können. Daraus folgt eine Verringerung der Eigenmittel, die Sie für das Anlage-Ergebnis tatsächlich einsetzen und binden.

Berater und Anbieter dürfen diese Tatsache nicht hervorheben oder als Vorteil hinstellen; Sie wahrheitsgemäß und vollständig darüber aufzuklären, ist uns aber zum Glück noch erlaubt. Nichts anderes sollen diese Ausführungen auch bezwecken, dieweil es unbedingt ratsam ist, die steuerlichen Auswirkungen jeder Anlage vorab genau zu erfragen - ehrliche Antworten geben dürfen wir ja immerhin - und abschließend mit Ihrem Steuerberater durchzurechnen. Sonst könnten sich mitunter auch unliebsame Überraschungen ergeben: Etwa, wenn Sie gerade am Anfang Ihrer beruflichen Laufbahn stehen, mit Ihrem Einkommen erst bei einem mittleren Steuersatz liegen, sodaß sich Verlustzuweisungen entsprechend geringer auswirken, und dafür später in Folge Ihrer gestiegenen Einkünfte auch die Gewinne aus Ihrer Investition mit dem vollen Höchstsatz versteuern müßten.

 

Weitere Wege zur Windkraft

Das wachstumsstarke Wirtschaftsfeld der erneuerbaren Energien umfaßt neben der Errichtung und dem Betrieb von Kraftwerken vorrangig die ENTWICKLUNG UND HERSTELLUNG DER EINGESETZTEN TECHNOLOGIEN.

Spitzenkräfte, die seit Jahren zukunftsweisende Verfahren entwickelt und ihnen den Weg bereitet haben, steuern heute Fachbetriebe, Planungsstäbe und Netzwerke, die den Aufbau überlegener ökologischer Gefüge mit voller Kraft vorantreiben. Beflügelt vom endgültigen und bereits unumkehrbaren wirtschaftlichen Durchbruch der erneuerbaren Energien - an dessen Schwelle wir gleichwohl immer noch stehen! - bauen die besten Köpfe des mit einer seiner kräftigsten Wurzeln in Deutschland entsprungenen Umschwungs ihren in harten Jahren errungenen Vorsprung unbeirrbar weiter aus.

Die unübersehbaren Zugewinne ökologisch ausgerichteter Unternehmen inmitten des Börsen-Siechtums von 2000 und 2001 haben in der knochentief materialistischen, aus Überzeugung nur Blut leckenden Finanzwelt einen bleibenden Eindruck hinterlassen.


Damit Sie als privater Anleger diese Erfolge mit hohem Gewinn nutzen und zugleich weiter fördern können, wurden vielfach sehr anspruchsvolle ÖKOLOGISCHE INVESTMENTFONDS geschaffen.

Ökologische Fonds halten sorgfältig ausgewählte Aktien, zum Teil auch Rentenpapiere NACHHALTIG WIRTSCHAFTENDER UNTERNEHMEN und Einrichtungen:

Mit dem wesentlichen Ziel aller Fonds, erhöhte Sicherheit und Beständigkeit durch breite Streuung und Stützung auf große und mittlere Standardwerte zu gewährleisten, werden dabei oft auch solche Aussteller einbezogen, die in herkömmlichen Branchen gesundheitsfördernde, umweltverträgliche und ressourcenschonende Verfahren anwenden, die Vermeidung und Verwertung von Abfällen vorantreiben und keine Schädigung von Menschen, Tieren und Umwelt betreiben.

Darüber hinaus gibt es Öko-Fonds, die mehr oder weniger ausschließlich Aktien aus dem Bereich der Umwelt-Technologien halten, um den Anlegern die besonderen Chancen dieser herausragenden Wachstumswerte zu erschließen. Solche speziellen Branchen-Fonds eignen sich vornehmlich als ergänzende Bausteine zu einem breiter angelegten Wertpapier-Bestand.

Eine andere einträgliche Möglichkeit, den Siegeszug der Windkraft als Kapitalgeber zu begleiten, ist die PRIVATE BETEILIGUNG an Unternehmen, die Umwelt-Technologien entwickeln, herstellen oder anwenden.


Solche „PRIVARE EQUITIES“, Beteiligungen mit „WAGNISKAPITAL“ oder „VENTURE CAPITAL“ an jungen, aussichtsreichen Unternehmen, haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung und Umfang gewonnen.

Sie bieten Anlegern, die ihren Einsatz dabei innerhalb weniger Jahre vervielfachen können, ausgezeichnete Aussichten auf nirgendwo sonst anzutreffende Gewinnspannen. Freilich sind diese Chancen schon vom Grundsatz her auch mit erheblich größeren Unwägbarkeiten verbunden: Für die Zukunft selbst eines noch so gediegenen und tüchtigen Unternehmens gibt es nun einmal kaum eine der gesetzlichen Einspeise-Vergütung vergleichbare Stütze und Gewähr. Auch ein risikobewußter Anleger sollte deshalb nicht mehr als 15% bis höchstens 25% seines Vermögens in Wagniskapital setzen. Für Investitionen in ein einziges oder eine sehr geringe Anzahl von Unternehmen wären allerdings noch erheblich engere Grenzen zu ziehen.

Um die Gefahren empfindlicher Verluste im Zaum zu halten, hat man PRIVATE-EQUITY-FONDS gegründet, die den Einsatz der Anleger auf eine große Zahl einzelner Vorhaben verteilen.

Solche Fonds beauftragen bewährte Wirtschaftsfachleute und erfolgreiche Private-Equity-Spezialisten mit der systematischen Auswahl und Prüfung geeigneter Unternehmen aus überdurchschnittlich aufstrebenden Wirtschaftszweigen, denen dann in der Gründungsphase oder während ihrer frühen Expansion die benötigten Mittel für den entscheidenden Durchbruch zur Verfügung gestellt werden. In der Folge haben die vom Fonds beauftragten Experten fortwährend die zweckmäßige Verwendung der Gelder und die Verwirklichung der zu Anfang gesetzten Ziele zu überwachen und mit ihren Erfahrungen und Verbindungen strategisch zu unterstützen.

Nach vier bis acht Jahren wird der erzielte Wertzuwachs der geförderten Unternehmen, die bis dahin eine feste Marktstellung aufgebaut haben, durch Verkauf der Wagniskapital-Anteile oder durch einen Börsengang wieder zu Geld gemacht, der Gewinn fließt dann umgehend den Anlegern zu.

Mittlerweile gibt es bereits hervorragend ausgearbeitete VENTURE-CAPITAL-FONDS, die sich auf die GEZIELTE FÖRDERUNG ERNEUERBARER ENERGIEN ausrichten. Diese Fonds tätigen ausgesuchte Investitionen in den Bereichen Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft, Biomasse, Brennstoffzellen, Geothermie, sowie Energie-Verwaltung, Einsparung und Speicherung, meist mit den Schwerpunkten in Deutschland und Europa.

In einem ernsthaften Umwelt-Technologie-Fonds sollten keinesfalls branchenfremde Spekulanten am Werk sein, sondern erfahrene Geschäftsführer und wissenschaftliche Berater aus dem Kernbereich des Betätigungsfeldes.

Bitte fordern Sie AUSFÜHRLICHE UNTERLAGEN und ANGEBOTE zu

ÖKOLOGISCHEN INVESTMENT- und

VENTURE-CAPITAL-FONDS wie auch zu

AUSGESUCHTEN UNTERNEHMENS-BETEILIGUNGEN

bei uns an!


IV
UNSERE FORDERUNGEN AN EINEN HOCHWERTIGEN WINDPARK

Durch die fest vorgegebenen gesetzlichen Abnahme-Preise und die einheitlichen Aufgabenstellungen und Rahmenbedingungen des Kraftwerks-Betriebs stellen sich die Anforderungen an eine empfehlenswerte Investition vergleichsweise überschaubar dar:

Technisch ausgereifte und hochentwickelte GERÄTE mit zuverlässiger Wartung

zu günstigen ANSCHAFFUNGSKOSTEN

auf einem gut geeigneten GELÄNDE, das durch entsprechende WINDGUTACHTEN ausgewiesen wird,

ausreichende SICHERHEITS-ABSCHLÄGE auf die von den WINDGUTACHTEN ermittelten NETTO-ERTRÄGE, das heißt tunlichst 10 %, aber ZUMINDEST den vom Gutachter empfohlenen Wert, und zwar immer ZUSÄTZLICH zu den Abzügen für Leitungs-Verluste innerhalb der Kabel-Trassen und für die Nicht-Verfügbarkeit während technisch bedingter Stillstände,

niedrige BETRIEBSKOSTEN für PACHTEN, Wartungsverträge, Versicherungen, Verwaltung, und insgesamt schlanke Nebenkosten

jedoch möglichst hohe RÜCKLAGEN für INSTANDHALTUNG, Kostensteigerungen, Wartung und Rückbau der Anlagen; schließlich

die Höhe der NACH DIESEN VORGABEN ermittelten BETRIEGSERGEBNISSE und der daraus folgenden

AUSSCHÜTTUNGEN an die Anleger

lassen sich vorzüglich überprüfen.

Vorrangig bei den EINGESESSENEN UND BEWÄHRTEN UNTERNEHMEN, die sich schon frühzeitig, noch ohne den heutigen gesellschaftlichen Rückhalt, für den Ausbau der Windkraft eingesetzt haben, kann man nicht nur auf deren langjährige Erfahrung bauen, sondern auch auf eine starke idealistische Einstellung; ohne eine solche hätten Initiatoren der ersten Stunde sich kaum den gewaltigen und mühevollen Aufgaben als Verantwortungsträger und Wegbereiter auf neuem Gelände stellen und sie auch meistern können. Daher halten die meisten dieser Anbieter auch in allen Bereichen strengste Maßstäbe ein und können nachprüfbare Erfolge der von ihnen errichteten und betriebenen Anlagen nachweisen.



Zur eingehenden Beurteilung der Ertragskraft eines Windparks gilt es besonders, die

SPEZIFISCHEN INVESTITIONSKOSTEN, das sind die Gesamt-Aufwendungen im Verhältnis zur errichteten Kraftwerks-Kapazität, gemessen in ANSCHAFFUNGSKOSTEN JE KILOWATTSTUNDE JÄHRLICHER STROMLIEFERUNG (Euro je KWh/a), und

im Verhältnis dazu die

STROMERZEUGUNGS-KOSTEN, die laufenden Ausgaben je gelieferter Kilowattstunde (Cent/KWh)

genau nachzurechnen.

Auf dieser Grundlage sind dann die vorhergesagten Ausschüttungen und Ergebnisse für den Anleger VOR UND NACH STEUERN zu bewerten.

Für alle Fragen und Wünsche stehen wir kurzfristig zur Verfügung und vereinbaren gerne auch ein persönliches Gespräch. Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß diese Zusammenfassung nicht vollständig sein kann und sämtliche Angaben ohne Gewähr erfolgen. Rechtsverbindlich sind ausschließlich die gesetzlichen Vorschriften und die Unterlagen, die Sie von den Anbietern selbst erhalten.

Namentlich handelt es sich bei unseren Ausführungen um keine Beratung, sondern bloß um eine Erläuterung und - mitunter auf Beispiele gestützte - Veranschaulichung unserer Arbeitsweise. Dadurch kann und soll weder eine ausführliche persönliche Anlageberatung ersetzt werden, die wir Ihnen kostenfrei und unverbindlich anbieten, noch eine Rechts- oder Steuerberatung von dritter Seite, auf die Sie grundsätzlich nie verzichten sollten.