WESEN - ZIEL - PRÜFUNG

 


D
ie eigentliche Aufgabe der privaten Krankenversicherung besteht darin, Ihnen jederzeit DIE BESTEN ÄRZTLICHEN UND KLINISCHEN LEISTUNGEN zugänglich zu machen. Sie wurde in erster Linie geschaffen, um allen ihren Mitgliedern eine hochwertige Gesundheitsversorgung und wirklich umfassenden Schutz zu bieten.

Vor allem wird hier die freie Arztwahl auch materiell verwirklicht:

Sie können sich die Privatkliniken mit der bestmöglichen Ausstattung sowie hochrangige Spezialisten auch ohne Kassen-Verträge aussuchen - und leisten ! Damit stehen Ihnen die aufwendigsten medizinischen und technischen Verfahren und weite Bereiche der Naturheilkunde zur Verfügung.

Im Gegensatz zur von oben vorgeschriebenen Kassen-Versorgung wird Ihre Therapie nicht nach dem Maßstab der „Wirtschaftlichkeit" beurteilt, sondern ausschließlich nach Ihren gesundheitlichen Erfordernissen.

Wenn Sie all das heute auch noch deutlich kostengünstiger bekommen können als die bloße Grundversorgung durch eine gesetzliche Kasse, so sehen wir darin einen sehr willkommenen Begleitumstand; vor allem, wenn dadurch eine vollständige und umfangreiche Absicherung sogar für größere Familien erschwinglich wird.

Anbieter allerdings, die Ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf jeden Nickel richten wollen, um den man die gesetzlichen Kassen oder andere Mitbewerber noch unterbieten kann, lenken damit offenbar vom Wesentlichen ab: Irgendwoher müssen Niedrig-Preise schließlich finanziert werden. Und oft wird gerade dort an der grundlegenden Leistung für die Versicherten gespart, wo das nicht sofort zu erkennen, dafür umso gefährlicher ist: Indem man die Beiträge, zumal für eigens neu aufgelegte Tarife, so unverantwortlich "scharf" kalkuliert, daß früher oder später zünftige Verteuerungen folgen müssen.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit im Wirtschaften betrachten wir aber als die ersten Pflichten und unverzichtbarsten Leistungen eines Versicherers. Die Gesundheitsvorsorge für Ihr ganzes Leben einzig nach dem - augenblicklichen ! - Monatsbeitrag auszurichten, hieße, das Pferd beim Schwanz aufzuzäumen. Darum bieten wir Ihnen hier keine oberflächlichen Gegenüberstellungen einzelner Tarife an, sondern prüfen das Produkt Private Krankenversicherung insgesamt auf Herz und Nieren.


Inhalte und VORGEHENSWEISE einer qualifizierten Beratung

Unsere vornehmste Aufgabe sehen wir darin, die unentbehrlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß Sie mit Sachkenntnis und im Besitz aller ausschlaggebenden Informationen Ihre persönliche Wahl treffen können. Dazu wollen wir das Thema insgesamt übersichtlich umreißen und zugleich vor Ihren Augen unsere analytische Vorgehensweise darstellen, um schließlich zu belegen, wie wir einen zweckmäßigen und bedarfsgerechten Vorschlag erarbeiten und begründen.

Vor jedem Schritt geben wir Rechenschaft über unsere Methode, damit Sie klar ersehen können, aus welchem Zusammenhang wir den Gang unserer Fragestellung herleiten. Sie sollen in der Lage sein, selbst zu beurteilen, wie schlüssig wir die Bedingungen entwickeln, nach denen wir den einzelnen Kriterien ihren Stellenwert zuweisen. Dadurch können Sie in jedem Augenblick entscheiden, wie weit Sie unseren Aussagen zustimmen und ihre Berechtigung anerkennen.

Ihre Einwände und Rückfragen wollen wir vollständig berücksichtigen und restlos klären. Wenden Sie sich bitte ohne Umschweife an uns, dann können wir Ihre Überlegungen unverzüglich in unsere Ausarbeitungen einbeziehen.


PRIVATE oder GESETZLICHE Krankenversicherung :
VOR der Entscheidung

Bevor wir die richtige Reihenfolge ermitteln, in der wir die entscheidenden Fragen zu stellen haben, wollen wir noch auf zwei wichtige allgemeine Überlegungen eingehen:


I

Allgemeine Bedenken

Immer noch scheuen sich viele Menschen, die gesetzliche Krankenversicherung zu verlassen, da diese scheinbar ein althergebrachtes Gefühl der Sicherheit zu vermitteln vermag. Dazu trägt sicher bei, daß der Staat sozusagen die Verantwortung für diese Einrichtung trägt - der er allerdings in ähnlicher Weise nachkommt wie seiner Verantwortung für viele andere Dinge...

Die unmittelbare Abhängigkeit vom Gesetzgeber bietet somit vor allem die Sicherheit, daß dieser die meisten Probleme in bewährter Art bereinigt: Haben wir nix, gbt's nix, kriegste nix, nur nehmen tun wer was geht - so steht's schließlich im Gesetz, haben wir nämlich beschlossen mit Hände hoch, fertig.

Die für private Versicherer festgeschriebenen Gesetze dagegen sind in unserem Land erfreulich streng. Es steht auch kaum zu befürchten, daß man wegen Schwierigkeiten oder gar Fehlern einzelner Unternehmen die gesetzlichen Bestimmungen auch nur im Ansatz aufweichen werde. Im Gegenteil: Hier haben Sie einen Rechtsanspruch auf Ihre Leistung, den Sie jederzeit gerichtlich geltend machen können ! Auch haben die privaten Unternehmen ihre Interessenverbände und beträchtlichen Einfluß, und den müssen Sie vor allem dafür einsetzen, die private Krankenversicherung insgesamt für ihre Kunden leistungsstark und wettbewerbsfähig zu erhalten, indem sie die Stellung der Versicherten mit allen Mitteln stärken, sichern und verbessern.

Wir haben Ihnen dazu drei gesonderte Abhandlungen zur Verfügung gestellt:

A)


PRIVATE oder GESETZLICHE Krankenversicherung
- der grundsätzliche UNTERSCHIED
,  

B)


Ihre jeweilige RECHTSSTELLUNG in der privaten und in der gesetzlichen Krankenversicherung

und
 

C)


Die wichtigsten Aufgaben der GESETZLICHEN KRANKENVERSORGUNG
.


In diesem Überblick nehmen wir ganz gezielt besonders die Vorteile unter die Lupe, die Sie sich vielleicht von den Kassen erwarten und die für viele Mitglieder - vor allem für Geringverdiener ! - auch tatsächlich einiges aufwiegen könnten. Selbstverständlich wird in unseren persönlichen Bedarfsanalysen auf diese Punkte ganz besonderes Augenmerk gelegt !

Es wäre gewiß falsch, ohne gründliche Prüfung um jeden Preis zum Wechsel von einer gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu raten, wie dies leider oft aus reinem Geschäftssinn geschieht. Die entscheidenden Kriterien für diese Prüfung finden wir aber noch nicht durch allgemeine Gegenüberstellungen.

Ausschlaggebend für Sie persönlich und damit eigentlicher Gegenstand jeder stichhaltigen Aussage ist nämlich erst der genaue Leistungsumfang, der Ihnen in einem bestimmten Vertrag geboten wird. Nur an einem vollständigen Entwurf können Sie in allen Einzelheiten nachvollziehen, wie weit Ihr praktischer Nutzen die Möglichkeiten einer gesetzlichen Versorgung auf allen Linien übertrifft.

Und zuvor noch ist auf die Integrität der Gesellschaft zu achten, die Sie als Vertragspartner wählen: Die Bewährungsproben, die sie bisher bestanden hat, und die Ernsthaftigkeit und Gründlichkeit der verbindlichen und strukturellen Maßnahmen, durch die sie sich für die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet; allen voran, wie gut sie gegen die langfristige Kostenentwicklung im Gesundheitsbereich gewappnet ist !


II

Ist eine Erörterung zum JETZIGEN ZEITPUNKT überhaupt sinnvoll ?

Sie sind es sicher gewohnt, von den Anbietern aller möglichen Waren und Dienstleistungen zu einem möglichst schnellen Entschluß gedrängt zu werden. Das darf uns aber umgekehrt nicht davon abhalten, Sie so früh wie möglich über zwei ganz maßgeblichen Umstände in Kenntnis zu setzen, zwei wichtige Gründe, warum Sie Ihre Überlegungen tunlichst nicht aufschieben sollten:

Einmal der rechtzeitige Schutz Ihrer Gesundheit. Erkrankungen oder gar Unfälle lassen sich generell nicht vorhersehen, im Falle eines Falles sollte Ihre bestmögliche gesundheitliche Versorgung von vornherein gewährleistet sein. Sie können diese hochwertigen Leistungen aber nicht nachträglich erwerben. Ihr Gesundheitszustand muß bei der Aufnahme in eine private Krankenversicherung möglichst einwandfrei sein.

Zum Anderen richtet sich die Höhe Ihres Beitrags nach Ihrem Lebensalter zum Zeitpunkt des Eintritts. Durch Abwarten kann es also nur teurer werden.

Sollte die Beantwortung der notwendigen Fragen ergeben, daß sich für Sie eine private Krankenversicherung gar nicht empfiehlt oder daß doch ein späterer Zeitpunkt geraten wäre, so haben Sie durch Ihren Wissensvorsprung jedenfalls nichts verloren. Umgekehrt ist es nicht selten vorgekommen, daß die entscheidenden Informationen für die Betroffenen leider zu spät kamen.


ANGELPUNKT DER UNTERSUCHUNG

Eine stichhaltige Klärung, welche Vorteile Ihnen eine private Krankenversicherung zu bieten hat, setzt jetzt als folgerichtigen Schritt voraus, daß wir zu allererst das richtige Tarif-Konzept für Ihre Ansprüche ermitteln. Nur so gewinnen wir die notwendige Grundlage für eine qualifizierte Gegenüberstellung, die auf alle Einzelheiten ganz genau eingeht. An den rechtsverbindlichen Vertrags-Aussagen der privaten Krankenversicherung muß eindeutig erkennbar sein, daß sie den Leistungs-Umfang der gesetzlichen Kassen lückenlos abdeckt und weit sie ihn in den ganz wesentlichen Fragen tatsächlich in den Schatten stellt!

Bevor wir aber die speziellen Vertrags-Entwürfe untersuchen können, die von den vielen verschiedenen Versicherern angeboten werden, gilt es, die ganz grundlegenden Anforderungen an Ihre Krankenversicherungs-Gesellschaft überhaupt klar zu bestimmen. Und hier nennen wir an erster Stelle:

I.


Vertrauenswürdigkeit, Beständigkeit und
WIRTSCHAFTLICHER WEITBLICK des Unternehmens
,

II.


ANSTÄNDIGKEIT und ZÜGIGKEIT im VERHALTEN zum Kunden

- sowie
 

III.


Leistungsstarke und intelligente
GESTALTUNG der TARIFE im Dienste Ihrer Gesundheit
.

Daß das sehr harte Forderungen sind, lassen wir uns gerne vorwerfen, und so soll es auch sein. Wir sehen unsere Aufgabe auch nicht darin, irgendwelche Tatsachen werbewirksam zu beschönigen oder privatwirtschaftliche Unternehmen von vornherein zu verherrlichen, sondern müssen im Gegenteil die auf dem Markt vorhandenen Anbieter genau untersuchen, beschreiben und vergleichen. Nur wer die genannten unabdingbaren Voraussetzungen erfüllt, kann für unsere Klienten in Betracht gezogen werden. Schließlich soll Ihre private Krankenversicherung in jeder Beziehung eindeutige Vorteile gegenüber allen anderen Möglichkeiten einer gesundheitlichen Absicherung aufweisen! Deshalb wollen wir die Kriterien dieser Prüfung im Folgenden so deutlich wie möglich herausstellen. Auch wenn das einiger Erläuterungen bedarf, hoffen wir, daß sich unsere Darlegung für Sie als durchaus wertvoll erweist. Versicherer oder Vermittler dürfen unserer Ansicht nach auf keinen Fall davon profitieren, daß der Normalsterbliche vor einem scheinbar undurchschaubaren Dickicht kapituliert.


Drei PRÜFSTEINE für den RICHTIGEN VERSICHERER


I

BEITRAGS-STABILITÄT im Brennpunkt !

Wie Eingangs erwähnt, ermittelt sich Ihr Beitrag bei einer privaten Krankenversicherung nicht aus Ihrem Einkommen, sondern aus Ihrem Eintrittsalter. Je später ich einer Gesellschaft beitrete oder von einer in die andere wechsle, desto teurer wird meine Absicherung. Noch schlechter steht die Sache, wenn sich erst einmal gewisse Krankheiten oder Unfallfolgen eingestellt haben. Daher ist nicht nur der beste Zeitpunkt für eine überlegte Entscheidung immer jetzt und nicht später. Vor allem sollte diese Entscheidung als vorausblickende Weichenstellung FÜR DAS GANZE LEBEN begriffen werden. Nur so begegnen Sie der Notwendigkeit eines späteren Wechsels, der immer mit Nachteilen verbunden ist, oft sogar ganz unmöglich.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis Ihrer Krankenversicherung für die nächsten 50 oder 80 Jahre (Privatversicherte erweisen sich bezeichnender Weise als ausgesprochen langlebig!) läßt sich darum gewiß nicht an der Moment-Aufnahme des heutigen Beitrags alleine festmachen, sondern muß dynamisch gesehen werden.

Die rasante Kostenentwicklung im Gesundheitswesen ist der hohe Preis eines oft allzu zügellosen Fortschrittsdenkens. Dagegen wirkt sich die allgemeine Teuerung in den meisten anderen Lebensbereichen weit schwächer aus. Für die vollständige Übernahme der Kosten Ihrer Gesundheitsversorgung haben die Versicherer entsprechend wachsende Aufwendungen zu leisten. Das verhindert von vornherein, daß auch ein noch so gewissenhaft kalkulierter Beitrag über die Jahre hinweg ständig gleich bleiben kann.

Diese Entwicklung läßt sich insgesamt kaum aufhalten, von den gesetzlichen Kassen übrigens am wenigsten. Nicht nur deren Beitrags-Erhöhungen übertreffen die der privaten Versicherer bei Weitem; dazu kommen auch noch ständig neue und empfindliche Leistungseinschränkungen ! Es kann aber auch nicht das Ziel Ihrer Krankenversicherung sein, an Ihrer Gesundheit zu sparen, Ihre ärztliche Versorgung zu schmälern oder zu beschränken und zu bestimmen, wieviel Ihr Leben wert sein darf.

Das einzig Richtige und Notwendige kann nur in einer rigorosen Vorsorge bestehen, im Aufbau von wachsenden materiellen Reserven, die ausschließlich für die Versicherten bestimmt sind. Durch das „Anwartschafts-Deckungsverfahren" tragen die privaten Versicherer bereits den höheren Aufwendungen in späteren Lebensabschnitten von vornherein Rechnung - im Gegensatz zu den gesetzlichen Kassen.

Eine verantwortliche Geschäftsgebarung hat aber zusätzlich alles daran zu setzen, daß der Anstieg der Kostenlast durch die vielfältigen medizinischen Neuerungen ebenfalls wirksam aufgefangen wird!

Auch wenn man die wissenschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Jahrzehnte nicht genau voraussagen oder einfach in die Beiträge einrechnen kann, muß man schon heute ausreichende Mittel bereitstellen, um dieser Herausforderung zu begegnen.

Deshalb wird die Zukunfts-Strategie eines verantwortungsbewußten Krankenversicherers vorrangig auf eine unnachgiebige Bändigung der Beitrags-Entwicklung abzielen, anstatt bloß mit kurzatmigen Billig-Angeboten zu locken und zu blenden. Gerade die Qualität der RÜCKLAGEN-BILDUNG darf keine vermeidbaren Schwachstellen zulassen. Vielmehr sollten alle erdenklichen Maßnahmen zur Aufstockung sämtlicher Reserven getroffen und keine Anstrengungen gescheut werden, bei Gewährleistung der bestmöglichen Leistungen für Ihre Gesundheit die Ausgaben so effizient und gering wie eben möglich zu halten.

Es hat sich nun längst herausgestellt, daß nackte Unternehmens-Kennzahlen", wie sie gerne als der Weisheit letzter Schluß angeboten werden, meist mehr verschleiern als offenbaren. Oft werden dadurch gar nicht die Verhältnisse dargestellt, die man untersuchen will, sondern kommen ganz andere Wirkungen zum Ausdruck.

Um zu einem verläßlichen Urteil zu kommen, soll uns in erster Linie die genaue Beobachtung der gegenwärtigen Beitrags-Verwendung dienen und eine sorgfältige Untersuchung der Fundamente eines Unternehmens, seiner konkreten Masznahmen und Handlungen zur Absicherung und Erhöhung der Stabilität.

Elementare Eckwerte lassen sich - bei strenger Beachtung ihrer genauen Aussage-Qualität und Zusammensetzung! - an Hand wesentlicher Kennzahlen durchaus gewinnen: In welchem Ausmaß die Einnahmen und Erträge eines Unternehmens den Versicherten zu Gute kommen, läßt sich aus der „Überschuszverwendungsquote", aus der „Zinsüberschuszbeteiligungsquote" und den verschiedenen „RfB-Quoten" ersehen. Die „versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote" gibt wertvollen Aufschluß über die ausreichende Gewissenhaftigkeit und Tragfähigkeit der Beitragskalkulation.

Ganz besonders deutlich drückt sich die Nachhaltigkeit und der Weitblick der Unternehmens-Strategie in den Zuführungen zur Deckungsrückstellung und auch zu den „Rückstellungen für Beitragsrückerstattung" („RfB") aus, die von hochwertigen Versicherern zum größten Teil ebenfalls zur Abwehr des Beitrags-Anstiegs eingesetzt werden.

Da trotz allem keiner von uns in die Zukunft sehen kann, empfiehlt es sich unausweichlich, unser Augenmerk vorrangig auf die Leistungen und Ergebnisse zu richten, die nachweislich bis auf den heutigen Tag erbracht wurden! Zur Kernfrage der Verläßlichkeit finden Sie deshalb in der Anlage eine sehr nützliche und übersichtliche Vergleichs-Studie der Zeitschrift „Focus". Im Gegensatz zu dem in zahlreichen „Verbrauchermagazinen" leider wild um sich greifenden Zahlen- und Punkte-Hokuspokus fußt die darin enthaltene Auslese der soliden und seriösen Versicherer auf den rechnerisch klar nachvollziehbaren Tatsachen der Beitragsentwicklung. Eben diese Tatsachen sind es, die für den Kunden letztlich zählen im wahrsten Sinne des Wortes. Also machen wir hier auch die ERSTE Grundvoraussetzung dafür fest, ob wir Ihnen eine Gesellschaft überhaupt empfehlen können oder nicht. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum wir Ihnen einen Krankenversicherer ans Herz legen sollten, der nicht in der Spitzen-Gruppe zu finden ist !



II

Gretchenfrage SERVICE !

Die umfassende Vertrauenswürdigkeit einer Krankenversicherung und vor allem ihr alles entscheidender Wert als Dienstleister, ihre eigentliche Brauchbarkeit für Sie, kommt selbstverständlich im tatsächlichen Verhalten dem einzelnen Kunden gegenüber zum Ausdruck.

Als zweite Grund-Voraussetzung für die Tauglichkeit eines Krankenversicherers betrachten wir folglich die Redlichkeit, Kundenfreundlichkeit und einfache Gestaltung in allen Abläufen, die Sie unmittelbar betreffen: Also all das, was man unter „Service" zusammenfaßt.

Schließlich wollen Sie die vereinbarten Leistungen ja auch ohne Widerrede prompt und ungeschmälert erhalten, der Umgang mit Ihrem Versicherer soll Ihnen das Leben erleichtern und helfen, wo immer es geht. Nichts kann mehr abschrecken als ein selbstgefälliger Apparat, wo schwerfällige und unbedarfte Untertanen glauben, Obrigkeit spielen zu müssen, indem sie alles umständlich und schwierig auswalzen und Sie unnötig belasten oder gar nerven und schikanieren. Eine Einrichtung, die man sein Leben lang immer wieder brauchen wird, könnte einem sonst nicht nur unerträglich viel Zeit stehlen, sondern auch noch in unzumutbarem Maße Kraft und Lebensfreude rauben.

Die existentielle Bedeutung, die einer erfrischenden, ungetrübt menschlichen Grundeinstellung im lebendigen Gesamtgefüge zukommt, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden: Wir sprechen hier bewußt von ethischen Werten wie Hilfsbereitschaft und Sauberkeit und von ganz realen Tugenden wie Tatkraft, Kompetenz und Schnelligkeit. Eine gesunde Krankenversicherung kann nur auf der Grundlage gegenseitiger Anständigkeit und Ehrlichkeit gedeihen.

Und hier muß das Unternehmen unmißverständliche Zeichen setzen und mit dem besten Beispiel vorangehen. Denn entspannte, zufriedene Mitglieder, die sich über die Erfahrungen mit ihrem Versicherer freuen, weil sie spüren, daß man sich in allen Belangen vorbehaltlos für sie bemüht, und die von der Offenheit und Willfährigkeit, mit der man ihnen begegnet, wirklich angetan sind, werden ganz von selbst das Bedürfnis haben, auch konstruktiv zum reibungslosen Ablauf und guten Gelingen beizutragen. Sie werden sich verantwortlich für einen sicheren Kurs und den Erfolg der ganzen Sache einbringen, indem sie sich selbst aufrichtig und solidarisch zeigen.

Solches dürfte man aber kaum von seinen Kunden erwarten können, wenn man sie reizt und ihre Geduld unnötig strapaziert, sodaß sie bald einen zunehmenden Groll hegen, weil sie sich unverschämt behandelt und ständig benachteiligt fühlen müssen. Daraus ergibt sich fast zwingend ein Gegeneinander, denn man läßt den enttäuschten Menschen kaum eine andere Perspektive, als sich zu wehren: Sei es durch Rechtsmittel, sei es durch Austritte oder durch die Genugtuung, dem Peiniger wenigstens bei jeder noch so blöden Gelegenheit möglichst saftige Kosten zu verursachen...

Diesem Gesichtspunkt aber kann man nicht mit Zahlen beikommen: Es gibt dafür keine rechnerisch benennbaren Maßstäbe und erst recht keine Möglichkeit für flächendeckende Erhebungen, die auf einheitlichen, objektiven Merkmalen aufbauen könnten.

Hier müssen wir aus unserer beruflichen Erfahrung und Sachkenntnis ganz konsequent zu unserer Verantwortung stehen und unser persönliches Urteil einbringen - das schließt aber auch und vor allem die Beobachtungen und Rückmeldungen der von uns betreuten Klienten mit ein.

Auf dieser Grundlage stellen wir nun aus der Gruppe der zuverlässig wirtschaftenden und vorsorgebewußten Versicherer ganz gezielt die Gesellschaften heraus, bei denen Sie tatsächlich den BESTMÖGLICHEN Kundendienst geboten bekommen: Flotte, sachliche und hilfsbereite Bearbeitung, anständige, untadelige und entgegenkommende Erstattung, also insgesamt einen freundlichen, angenehmen und reibungslosen Ablauf!


III

Der gebotene LEISTUNGSUMFANG

Die dritte wesentliche Voraussetzung schließlich bilden die vertraglich vereinbarten Leistungen selbst und ihr Verhältnis zum Beitrag, also der für Sie persönlich geeignetste Tarif. Die Rahmenbedingungen und die Einzelheiten der Tarifgestaltung sind auch bei den Krankenversicherern, die unseren ersten beiden Forderungen entsprechen, sehr unterschiedlich und weisen zahlreiche Besonderheiten auf, die sich für den einen sehr sinnvoll auswirken, für den anderen gar nicht. Somit kann diese Frage inhaltlich nur beantwortet werden, wenn wir ganz genau wissen, für wen ein zutreffender Entwurf erarbeitet werden soll.

Die grundlegende Aufgabe einer Krankenversicherung besteht natürlich darin, alles Sinnvolle und Notwendige für Ihre Gesundheit aufzubieten, ohne deswegen auf Kosten der Beitragszahler Verschwendungssucht und reine Luxuswünsche mitzufinanzieren oder gar ungerechtfertigten Phantasie-Honoraren einzelner Ärzte oder Kliniken Vorschub zu leisten. Die Art und Weise, wie diese Aufgabe in Bezug auf Ihre Person gelöst wird, gibt uns Antwort auf die Frage:


  

Welches Tarifkonzept stimmt zu Ihren ANSPRÜCHEN ?

Eine private Krankenversicherung setzt sich aus mehreren unterschiedlichen Bausteinen zusammen, die Sie frei wählen können, um eine umfassende Abstimmung auf Ihre Bedürfnisse zu erreichen. Diese Tarif-Bausteine unterscheiden sich von Versicherer zu Versicherer in zahreichen Einzelheiten. Sie lassen sich aber grundsätzlich in fünf große Gruppen einteilen: 


Den Kern bildet allgemein die „KRANKHEITSKOSTEN-VERSICHERUNG", die Ihre unmittelbaren Aufwendungen für alle Heilbehandlungen zu bestreiten hat.

Darunter fallen alle Ihre Ausgaben für Ärzte, Hebammen und Heilpraktiker, Krankenhäuser samt Unterbringung, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Kuren und Sanatorien, Arzneien, Hilfsmittel wie Brillen, Hörapparate, Krankenfahrstühle, Verbandszeug, sogenannte Heilmittel wie Bäder und Massagen und vieles mehr.

Dieser Hauptblock wird oft noch in 3 GESONDERTE BAUSTEINE nämlich jeweils für AMBULANTE, für STATIONÄRE sowie ZAHNBEHANDLUNG unterteilt. Schon in der durchdachten Anlage selbst einer solch unauffälligen Gliederung lassen sich bereits Weichen von einiger Tragweite für die künftige Entwicklung der Qualität wie auch der Kosten Ihrer gesundheitlichen Versorgung stellen :

So kann ein gemeinsamer Tarif für ambulante und stationäre Leistungen mitunter nachhaltige Vorteile schaffen. Wollen doch immer mehr Versicherten sehr gerne von der Möglichkeit Gebrauch machen, allerlei Behandlungen, für die man sich heute längst nicht mehr unbedingt in ein Krankenhaus legen muß, lieber ambulant durchzuführen. Also soll man ihnen bei diesem vernünftigen Vorhaben auch tunlichst keine erschwerenden Umstände oder abträglichen Verlockungen in den Weg legen, wie etwa höhere Selbstbehalte oder entfallende Vergünstigungen für Jahre ohne eingereichte Rechnung gerade und nur im ambulanten Bereich. Derartige Abgrenzungen hätten ja ganz unvermeidlich den grundverkehrten Erfolg, die stets viel kostspieligeren und selten wirklich gesünderen Krankenhaus-Aufenthalte letztlich vom handfesten Standpunkt der Geldbörse des einzelnen Kunden aus als eindeutig günstiger erscheinen zu lassen.

Einen ähnlich nachhaltigen Zweck erfüllen andererseits gerade gesonderte Zahn-Tarife tunlichst ohne feste Selbstbeteiligung, wie auch ohne eine - hier ja ganz widersinnige - Belohnung für den dauerhaften Verzicht auf Zahnarzt-Leistungen etwa durch fortan steigende Beitrags-Rückerstattungen. Ein umsichtiger Versicherer hat hier vielmehr handfeste Anreize für regelmäßige Untersuchungen zu gewähren, anstatt die Kunden noch zu ermuntern, sich so lange vor dem Bohrer zu drücken bis man alles verschrotten und neu einsetzen kann.  


Die „KRANKENHAUS-TAGEGELDVERSCHERUNG" zahlt für jeden Tag eines Krankenhaus-Aufenthalts eine fest vereinbarte Summe an Sie aus.

Damit lassen sich allerlei Aufwendungen für Besuchsfahrten, Funk-Telephon, Kinder-Betreuung oder Hilfen im verwaisten Haushalt bestreiten, vorrangig aber die üblichen Zuschläge für Einbett- oder Zweibett-Zimmer, falls man nämlich in angegriffenem Zustand vielleicht doch einmal das Bedürfnis nach angenehmerer oder ruhigerer Unterbringung verspürt.

Ein solches Krankenhaus-Tagegeld eignet sich als hilfreiche Aufstockung zur Absicherung der eigentlichen Behandlungskosten sowohl durch eine private wie auch über eine gesetzliche Versicherung. Gerade für gesetzlich Versicherte, aber auch für Beamte lassen sich die von Kasse oder Beihilfe geforderten Zuzahlungen im Krankenhaus schon für einen bescheidenen Beitrag vollständig auffangen.  


Dazu kommt in jedem Fall die gesetzlich vorgeschriebene PFLEGEVERSICHERUNG, deren Leistungen und Beiträge bei allen Anbietern einheitlich geregelt sind.  


Die „KRANKEN-TAGEGELDVERSICHERUNG" ist unentbehrlich für alle Erwerbstätigen :

Bei ärztlich bescheinigter Arbeitsunfähigkeit erhalten Sie auch hier das vereinbarte Tagegeld, aber unabhängig von Krankenhaus-Aufenthalten und immer nach einer ebenfalls vereinbarten Karenzfrist. Dieses Tagegeld soll den Verdienst-Ausfall ersetzen und daher möglichst Ihrem Netto-Einkommen entsprechen. Bei nichtselbständig Beschäftigten muß es unmittelbar an die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber anschließen, die Karenzfrist beträgt somit meist sechs Wochen.  


Es gibt etliche zum Teil sehr nützliche ZUSATZ-BAUSTEINE wie „Pflege-Ergänzungsversicherungen", vom Arbeitgeber bezuschußte „Beitrags-Entlastungs-Pläne" oder Aufzahlungen zu Kuren, Restkosten für Beihilfe-Empfänger und dergleichen. Den Wert solcher Ergänzungen können Sie nur selbst beurteilen, wenn Sie Ihre Möglichkeiten und Ihre persönlichen Ansprüche prüfen.

In einer gesonderten Übersicht umreißen wir, WER überhaupt in eine private Krankenversicherung eintreten kann. Von Ihrer persönlichen Stellung hängt es dann ab, wie die beste Lösung für Sie ganz speziell aufgebaut sein muß.


Es gibt beispielsweise besonders auf Selbständige abgestimmte Tarife.

Bei solchen leisten oft höhere Selbstbehalte ganz hervorragende Dienste, um die Beiträge ungemein günstig zu halten. Wie die Erfahrung lehrt, wird nämlich verantwortliches und kostenbewußtes Verhalten durch gezielte Selbstbeteiligungen so stark gefördert, daß Ihr Aufwand selbst dann, wenn Sie die volle Selbstbeteiligung von vornherein bereits einrechnen, noch erheblich geringer ist als der Beitrag eines gleichartigen Tarifes ohne Selbstbehalt.


Bei Angestellten sind unter Anderem der Arbeitgeber-Zuschuß und eine zusätzliche Beitrags-Senkung im Alter genau zu beachten.

Ärzten kann durch ihr einmaliges Nahverhältnis zum Gesundheitswesen eine außerordentlich günstige Sonder-Gestaltung geboten werden, noch speziellere Konzepte gibt es für Zahnärzte oder Ärzte im Praktikum !


Ganz andere Maßstäbe gelten auf dem verschlungenen Feld der Beihilfe, und für Auszubildende muß nochmals anders gerechnet werden - um nur die wichtigsten Möglichkeiten zu nennen.

Zusätzlich spielt bei all diesen Überlegungen Ihre Familienplanung eine entscheidende Rolle, genauso Ihre berufliche Laufbahn. Schließlich setzen Sie selbst mit Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen, was für Sie auf gesundheitlichem Gebiet gut oder nur teuer ist, den ausschlaggebenden Maßstab dafür, welches Modell Ihren Ansprüchen letztlich gerecht werden kann.

 


A
us all diesen Gründen
kann hier unmöglich eine flächendeckende Aufstellung aller vorhandenen Möglichkeiten, noch dazu unter Berücksichtigung der je nach Geschlecht und Alter ganz unterschiedlichen Beiträge, ausgebreitet werden. Ihr persönliches Gesundheits-Konzept sollte auch nur in einer sorgfältigen persönlichen Beratung erstellt werden. Der Gedanke, alle maßgeblichen Gesichtspunkte in sämtlichen möglichen Wechselwirkungen durch Raster und Formeln erfassen zu wollen, dünkt uns nicht nur ziemlich vermessen, sondern gelinde gesagt verantwortungslos. Füglich ist uns kein Computer-Programm bekannt, das all diesen Aufgaben auch nur annähernd gerecht werden könnte. Anwälte, Unternehmensberater oder Architekten würde ein vernünftig denkender Mensch übrigens auch nicht durch Computer ersetzen wollen. Als wesentlich bedarfsgerechter erweist sich wenn schon die

E-Mail: Über unsere Adresse: Info@Makler-Kontor.de

stehen wir Ihnen für alle Fragen kurzfristig zur Verfügung - nach Belieben gerne auch persönlich oder am besten zuallererst telephonisch.


Ihre Individuellen Alternativen

Erarbeiten wir für Sie völlig kostenfrei und ohne jede Verpflichtung!

Sie alleine treffen schließlich unbeeinflußt und mit dem nötigen Überblick ausgestattet Ihre Entscheidung.

Selbstverständlich wird auch für einen von uns vermittelten Versicherungsvertrag um keinen Pfennig mehr Beitrag berechnet, als wenn Sie sich ohne unsere Beratung unmittelbar an den Versicherer Ihrer Wahl gewandt hätten.

Und ebenfalls ohne irgendwelche Kosten bleiben wir weiterhin auch für Ihre Wünsche und Fragen zu bestehenden Verträgen ständig für Sie erreichbar und betreuen Sie uneingeschränkt bei all Ihren Abwicklungen und Anliegen.

   Bitte sprechen Sie uns an !