BERLINER  IMMOBILIEN-MARKT ??? !!!
 

Daß über diesen Berliner Immobilien-Markt allseits SO VIEL UNSINN verzapft wird, liegt in erster Linie daran, daß es ihn als solchen GAR NICHT GIBT:

 

Auf einer FLÄCHE, die der des Saarlandes oder auch des Herzogtums Luxemburg nahe kommt, wechseln sich


gut ein halbes Dutzend echter INNENSTADT-KERNE mit etwa


dreimal so vielen mittelrangigen BALLUNGSGEBIETEN sowie


etlichen gediegenen bis erlesensten VILLEN-VIERTELN

eben so ab wie mit


trostlosen BETON-SIEDLUNGEN aus Spalier stehenden Arbeiter-Schließfächern,


langweiligen bis herunter gekommenen GEWERBE-GEBIETEN,


zahlreichen KLEINGARTEN-SIEDLUNGEN und


völlig ausgegliederten, zum Teil aber landschaftlich durchaus reizvollen HINTERWALD-LAGEN.

Dazwischen breiten sich jede Menge Übergänge, Misch-Bebauungen und Puffer-Gürtel aus, denn am reichsten ist das Berliner Stadtbild gewißlich an schieren Entfernungen.

 


Noch heute zeigt man aber unverdrossen inzwischen nicht mehr ganz so ehrfürchtig staunenden Anlegern aus dem äußersten Südwesten unserer Republik ärgerliche Hochglanz-Prospekte mit dem unvermeidlichen Brandenburger Tor im Mittelpunkt der Weltgeschichte, mit der legendären Gedächntniskirche vor dem unvergänglichen Ku-Damm, mit Fernsehturm und Reichstag im strahlenden Sonnenschein - allesamt bloß als blendend weltstädtische Boten des unauffälligen Trugschlusses:

 

"Sehen Sie, Herr Anleger, hier liegt Ihre schnieke Spandauer Eigentumswohnung, Ihr unentbehrliches Rummelsburger Büro-Haus vielleicht auch Ihr neues Shopping-Center Marzahn-Hellersdorf!"

 

- Sozusagen alles gleich nebenan, bloß 15 oder 20 Meilen um die Ecke. Schafft man locker in einer halben Stunde mit dem Wagen, wenn man immer grün hat und sonst keiner auf der Straße ist. Auf jeden Fall ungelogen verkehrsgünstig, denn Busse fahren wirklich überall in Berlin, das Netz ist so gut wie lückenlos; man braucht dann halt ein zwei Stündchen mehr bis zum Ku-Damm oder Alex.

Diese Unsitte, vor allem das davon angelockte und gewissenlos fehlgeleitete Geld im Verein mit den bodenständigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zumal Ost- aber ebenso West-Berlins, hat bereits ab 1998, also noch lange vor dem oben drauf gesetzten Abschwung der Weltwirtschaft, zu einem bodenlosen Einbrechen der Berliner Immobilien-Preise geführt. Der Umfang dieser Bruchlandung war zuvor allerdings schwer abzusehen, da doch kaum ein Bauherr wußte, was seine Kollegen nebenan noch alles bauten, am wenigsten aber wissen konnte, was sie auch danach noch immer weiter hinstellen würden.

Obwohl der Erdrutsch am Ende keinen Stadtteil wirklich ungeschoren ließ, taten sich im Zuge des Ausverkaufs bereits ganz deutliche Abstufungen und Gegensätze auf: Mittelmäßige und schwache Lagen sanken schier ins Bodenlose, an einigen begehrten Brennpunkten hielten sich die Preise dagegen fast auf dem früheren Stand, so lange es sich nicht gerade um häßliche Neubauten, unansehnliche Kellerlöcher oder völlig überflüssige Gewerbeflächen handelt.

 

Heute lassen sich auf dem Berliner Boden


ETLICHE HERVORRAGENDE STANDORTE erkennen, die sich in Folge der allgemeinen Marktschwäche


mitunter zu AUSNEHMEND GÜNSTIGEN PREISEN erwerben lassen, mit denen wir aber


gewiß NICHT AUF DAUER rechnen dürfen.

Vornehmlich ANMUTIGE, LEBENDIGE UND ZENTRALE WOHNLAGEN bergen vielfach eine ÜBERRAGENDE WERTHALTIGKEIT und können bei einem beherzten Einstieg im Augenblick der größten Verzagtheit NUR GEWINNEN, und zwar äußerst viel gewinnen und auch AUF DAUER ERHALTEN, so lange unsere Hauptstadt noch nicht gänzlich wüst und leer gezogen ist.

 


A
n erster Stelle achten wir auf schöne Altbauten, die auf Grund ihrer unabänderlich begrenzten Verfügbarkeit immer gesucht und angemessen bezahlt sein werden. Helle und ruhige Wohnungen werden gewünscht, mit ausreichend Grün im Blickfeld, in freundlichen Gegenden mit gesunden, gewachsenen Umfeldern. Von großer Bedeutung ist gerade im riesigen Berlin eine wirklich zentrale Lage, das heißt unmittelbare Nachbarschaft zur City-West um den Ku-Damm oder zur City-Ost in Mitte.

An diesen auserwählten Flecken der Hauptstadt lassen sich selbstverständlich wesentlich seltener echte Schnäppchen finden als in den ausgedehnten Glasscherben-Wüsteneien. Westberliner Innenstadt-Objekte, schöne Gebäude in Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg oder Tiergarten sind meist seit Langem in fester Hand und nur vereinzelt zu haben. Schon beim Mauerfall waren hier die meisten Bauten längst saniert und haben angelegentlich auch ihre Besitzer gewechselt. Ähnliches gilt für die gut erschlossenen Villen-Gelände in Grunewald, am Wannsee, in Dahlem, Nikolassee oder Frohnau.

Und selbst in den früh erschlossenen Kernlagen der Ost-City, nämlich in Mitte und Prenzlauer Berg, wurde der größte Teil der Bestände bald nach der Wende saniert oder gleich abgerissen für neue Betonklötze.

Hier wie da sind darum gute Gebäude immer noch teuer, schließlich hat man genügend investiert und die spekulativen Hoffnungen sind beileibe nicht verflogen. Wer nicht gerade dringend Geld braucht wäre auch schlecht beraten, ausgerechnet im derzeitigen Markt zu verkaufen. Den Käufern gelingt es darum eher selten, an diesen Stellen echte Kleinode ausfindig zu machen und auch noch einen günstigen Preis dafür auszuhandeln.

 

Ein auffallender Lichtblick, in dessen Gefilden wir uns folglich auch ganzvorrangig betätigen, ist der aufstrebende Bezirk FRIEDRICHSHAIN, dessen anmutige SANIERUNGS-GEBIETE - nicht zuletzt wegen ihrer behördlich geregelten, sehr sozialen Mieten! - unentwegt JUNGE, überwiegend aufgeschlossene und tatendurstige MIETER wie auch UNTERNEHMEN ganz unterschiedlicher Größe anziehen.

 

Die ERHÖHTEN ABSETZUNGEN von 100 % der Instandsetzungs-Kosten in SANIERUNGSGEBIETEN, verteilt auf 10 Jahre, ermöglichen es dabei den Eigentümern sehr nachhaltig, ihren Wohnraum zu unwiderstehlichen Mieten anzubieten und derweil gelassen die Immobilien-Preise der nächsten Jahrzehnte abzuwarten ...

 
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